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 Stevie Rae Johnson && Drew Partain

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OBERSEKUNDA
Drew Partain
OBERSEKUNDA
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Fr Nov 11, 2011 8:58 am, © Drew Partain

Stevie Rae && Drew

Samstag, 12.11.2011, gegen 2 Uhr morgens, Gelände des HoN


Irgendwie brauchte Drew etwas Abstand. Von nichts oder niemandem bestimmten, sondern einfach mal von allem. Ihm ging viel durch den Kopf, doch wann war das mal nicht so? Heute war es jedoch wieder mal besonders schlimm. Ständig kreisten Drews Gedanken um seine Familie, jene Familie, die er seit über einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. Seitdem er im House of Night war, um genau zu sein. Er hatte nichts mehr von seiner Mutter gehört, wenn man mal von der selbstgemalten Geburtstagskarte seiner Schwester Maggie absah, die seine Mutter sicherlich an ihn weitergeleitet hatte. Doch außer ein paar nettgemeinten, jedoch sehr flachen, Grußwünschen war nichts dabei gewesen. Wahrscheinlich sollte sich Drew freuen, dass er überhaupt diese Karte bekommen durfte. Seine Mutter war ja sehr darauf aus, jeglichen Kontakt zwischen ihm und Maggie zu unterbinden. Wenn man das mal ganz nüchtern betrachtete war das Unsinn. Er hatte keinerlei Anzeichen für Blutdurst und war noch weit von einer Wandlung entfernt. Der Jungvampyr war nicht der Meinung, dass er sich auch nur im Geringsten geändert hatte. Außer ein paar Kleinigkeiten, die einfach dazu gehörten, zum Vampyrwerden versteht sich. Aber deswegen war er noch lange keine Gefahr für Maggie! Das gab seiner Mutter nicht das Recht ihn zu ignorieren!
Drew merkte, wie wütend er auf seine Mutter zu werden schien. Und das wollte er auf keinen Fall. Schließlich liebte er sie trotz allem doch noch. Und eigentlich wusste er, dass sie sich nur so verhielt, weil sie Maggie schützen wollte und weil sie nicht verstand, was mit Drew passierte. Doch ihm ging es auch nicht anders. Er verstand es genau so wenig.
Wegen all dieser Gedanken hatte Drew Partain es nicht mehr im Inneren des House of Night ausgehalten, sondern war nach draußen gegangen. Drinnen waren ihm zu viele Leute, es beschlich ihn dort ein beengendes Gefühl und er hatte das Bedürfniss nach frischer Luft. Mittlerweile hatte sich Drew daran gewöhnt bei Nacht das Haus zu verlassen und er mochte es im Mondlicht unterwegs zu sein. Doch oftmals fehlten ihm auch die sonnigen Tage, an denen er Nachmittags irgendwas mit seinen Freunden oder Maggie unternommen hatte. Doch diese Zeit war nun vorbei.
Geankenverloren schlenderte der Jungvampyr durch die Gegend, ohne bestimmtes Ziel und ohne auf jemanden oder etwas zu achten.
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UNTERSEKUNDA
Stevie Rae Johnson
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Fr Nov 11, 2011 10:26 am, © Stevie Rae Johnson

Stevie Rae & Drew

Stevie Rae vermisste die Sonne, dieses Gefühl von Wärme auf der Haut und diese Atmosphäre wenn man die Sonne am Himmel leuchten sah. Doch es war nicht nur die Sonne die sie vermisste, einfach alles an Henrietta, ihrer Heimatstadt. Sie wollte morgens vom Hahn ihres Dad´s geweckt werden und die selbstgemachten Brötchen ihrer Mama zum Frühstück essen. Sie fehlte ihr wirklich sehr, nicht das sie ihren Dad nicht auch vermisste, aber mit ihrer Mama war das einfach etwas anderes. Auf ihre Mama konnte sie wirklich immer zählen, im Gegensatz zu ihrem Dad der die meiste Zeit beschäftigt war. Ja es mochte kindisch sein, dass Stevie Rae ihre Eltern nach so vielen Monaten immernoch vermisste, aber es waren ja nicht nur ein paar Minuten bis nach Henrietta. Eben nicht, sondern ganze 3 Stunden Autofahrt, sprich viel zu Lange um von einem erwachsenem Vampyr entfernt zu sein ohne zu sterben. Der blonde Lockenschopf gab ein genervtes Seufzen von sich. Ja sie sollte eigentlich froh sein, so ein Glück mit ihren Eltern gehabt zu haben. Diese waren zwar anfangs geschockt als sie erfuhren das Stevie Rae gezeichnet wurde, doch sie hatten sich in keinsterweise von ihr abgewandt und sie so schnell wie möglich ins HoN gebracht. Wenn sie daran dachte, wie Damiens und Zoeys Eltern reagiert hatten, konnte sie wirklich von Glück sprechen. Doch das änderte nichts daran, dass Stevie Rae ihr altes zu Hause und ihre Eltern vermisste. Aber naja was sollte sie denn machen? So wie eigentlich jede Nacht nach dem Unterricht, wenn die 16 jährige nicht gerade etwas mit ihren Freunden machte, spazierte Stevie Rae über den Campus. Sie mochte es einfach draußen zu sein, in der Natur. Schon immer hatte sie viel Zeit draußen verbracht. Und auch wenn ihr die Sonne eindeutig lieber war, sah der Mond in dieser Nacht besonders schön aus. Der blonde Lockenschopf blieb einen Moment stehen und dachte daran, was die anderen wohl gerade machten. Es war ihr immerhin lieber zusammen mit ihren Freunden Star Wars oder sonst irgendeinen doofen Film zu gucken, als hier draußen alleine über ihre Eltern zu grübeln. Schließlich konnte sie sowieso nichts an ihrer Situation ändern. Gerade als sie den Entschluss gefasst hatte, wieder in den Gemeinschaftsraum zu gehen, würde sie plötzlich von hinten angerempelt. "Oh himmel! Hast du den keine Augen im Kopf, pass gefälligst auf wo du hinl..." Stevie stockte, als sie sich schließlich umdrehte und sah wer sie angerempelt hatte. Es war Drew gewesen. Drew Partain. Sofort färbten sich die Wangen der 16 rot. Hätte sie eher gewusst, dass es Drew gewesen war, hätte sie ihn mit Sicherheit nicht so angefahren. "Oh..Drew. Tut mir leid, ich wusste nich das du es bist." Warum entschuldigte sie sich den jetzt? Er war es doch gewesen der sie angrempelt hatte. Und warum schämte sie sich dafür, dass sie ihn so angefaucht hatte? Jetzt krieg dich wieder ein Stevie Rae! ermahnte sie sich. Als sie den 1 Jahr älteren Drew genauer musterte fiel ihr auf, dass er nicht gerade glücklich aussah, eher im Gegenteil. Stevie Rae biss sich auf die Unterlippe, wenn es ihm sowieso schon schlecht ging, brauchte er jetzt nicht auch noch eine nervtötende Stevie Rae die ihn anmeckerte. Doch trotzdem konnte sie sich ihre Frage nicht verkneifen. "Du siehst nich gerade glücklich aus. Was is denn los?"
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OBERSEKUNDA
Drew Partain
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Fr Nov 11, 2011 11:30 pm, © Drew Partain

Wenn Drew sagen würde, er wäre nicht gern hier im House of Night, dann wäre das gelogen. Denn mittlerweile war das hier zu einer Art zu Hause für ihn geworden. Hier waren alle im Prinzip so wie er, naja nicht ganz, aber zumindest waren sie alle aus dem gleichen Grund hier. Und das verband sie ja alle auf eine gewisse Art und Weise miteinander. Trotzdem waren sie hier auch nicht alle eine glückliche und friedvolle große Familie. Es war meistens dann doch eher wie eine normale Schule, wenn man mal die grundlegenden Konflikte betrachtete. Da gab es eben auch die Gruppe der Leute, die sich für die Königinnen und Könige der Schule hielten und mit niemanden was zu tun haben wollten, der nicht ebenso war wie sie. Und deren Hofstaat ihnen wohl die Füße küssen würde, wenn mans milde ausdrückte. Viele von diesen Jngvampyren gehörten den Söhnen und Töchtern der Dunkelheit an und hielten sich tatsächlich für etwas besseres. Nun, Drew war ebenfalls Mitglied in dieser Gemeinschaft doch seine Denkweise war eine ganz andere. Er hatte sich nach seiner Ankunft viel mit seinem neuen Leben beschäftigt, ganz einfach weil er es hasste überrascht zu werden und nicht zu wissen, was als nächstes passierte. Eigentlich sollten die Töchter und Söhne der Dunkelheit Vorbilder für die anderen Jungvampyre darstellen und sich nicht über sie stellen. Drew war sehr überrascht gewesen, dass man ihn überhaupt gefragt hatte, doch ein Nein war nicht in Frage gekommen, also hatte er sich ihnen angeschlossen. Bei weitem waren nicht alle so schlimm wie zum Beispiel Aphrodite, die nebenbei auch noch die Anführerin war, aber es gab doch einige Jungvampyre, die dem blonden Gift beipflichteten.
Aber auch andere Parallelen konnte man zwischen dem House of Night und einer gewöhnlichen Schule ziehen. Es gab Liebe, Hass, Freundschaft, Feindschaft und ab und an Tränen. Nur das man hier eben zusammen mit allen anderen auch noch wohnte und nicht mal nach dem Unterricht entscheiden konnte, mit wem man seine Zeit verbrachte. Zumindest konnte man fast nie sicher stellen, dass kein ungebetener Mitschüler irgendwo auf dem Gelänge auftauchte vor dem man grade seine Ruhe haben wollte. Manchmal war es fast nervig, dass man nie allein war. Aber auf der anderen Seite hatte Drew so auch viele nette Leute kennengelernt, weil er sich eben nicht zurückziehen und allein sein konnte.
Seine Mutter wäre früher stolz auf ihn gewesen, wenn sie das gesehen hätte. SIe hatte immer gemeint, dass Drew sich fast ausschließlich um seine Schwester kümmerte und darum nur sehr wenige Freunde hatte. Doch der Junge hatte damals nicht mehr Freunde gebraucht. Und seine Schwester war nun mal das Wichtigste für ihn gewesen. Er merkte wieder eimal, wie sehr er sie vermisste.
Der Jungvampyr wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als er unvermittelt in etwas, oder nein, jemanden reinkrachte. Im ersten Augenblich war er zu erschrocken, um festzustellen, wen er gerade gerammt hatte. Doch die Schimpftirade kam eindeutig von einem Mädchen und die Stimme kannte er ganz genau. Stevie Rae Johnson. Bestimmt war er gerade knallrot geworden. Und das nicht nur, weil es ihm peinlich war so durch seine Gedanken abgelenkt gewesen zu sein. Bevor er jedoch etwas sagen konnte wirbelte Stevie Rae schon zu ihm rum und entschuldigte sich bei ihm. Eine leichte Röte lag auf ihren Wangen, die sicherlich daher stammten, dass sie sich über ihn ärgerte. "Oh..nein. Schon gut...Ich muss mich entschuldigen. Ich hätte besser aufpassen müssen. Tut mir leid..Ich war irgendwie in Gedanken." Er räusperte sich leicht. Was war nur mit ihm los? Seit wann war er bitte so verlegen? Schließlich kannte er Stevie Rae doch inzwischen eine ganze Weile und er mochte sie. Als sie wieder sprach schaute Drew sie wieder an. "Ach nichts weiter. Ich hab bloß an zu Hause gedacht.." Er redete nicht gern vor anderen darüber, zumal viele hier das House of Night mittlerweile als ihr zu Hause ansahen, selbst Jungvampyre, die noch Kontakt zu ihren Familien hatten. "Und was machst du hier draußen?" , fragte er sie dann. Neugierig musterte er Stevie Rae kurz.
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Stevie Rae Johnson
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Sa Nov 12, 2011 4:04 am, © Stevie Rae Johnson

Stevie Rae & Drew
Auch wenn Drew nicht gerade jemand war, der sich in den Mittelpunkt drängte und die Aufmerksamkeit auf sich zog, hatte Stevie Rae ihn schon besser kennengelernt und sie mochte ihn. Sogar sehr, er war mal etwas anderes, nicht wie die anderen Jungs und der Schwarm des HoN´s like Erik Night. Na klar, auch Stevie Rae konnte nicht leugnen das Erik wirklich gut aussah, aber es geht doch nicht nur um das Aussehen! Erik war zwar ein netter, doch er konnte auch sehr besitzergreifend werden. Es war schließlich nicht zu überhören, wie die Oberhöllenhexe Aphrodite seit ihrer Trenung über Erik lästerte. Das erklärte zwar noch immer nicht warum, die 16 jährige sich so komisch verhielt wenn sie Drew begegnete und warum es ihr so wichtig war guten Eindruck bei ihm zu hinterlassen, schließlich war er nicht der einzige Junge der nett war. Damian, Jack und Stark waren auch nett, doch trotzdem verhielt Stevie Rae sich in dessen Gegenwart nicht so komisch. "Kein Problem, ist ja nichts passiert" antwortete sie schließlich mit einem Lächeln. Drew schien sehr verlegen und Stevie tat es leid, dass sie ihn so angemeckert hatte. Und anscheinend wollte er auch nicht erzählen was mit ihm los war, aber warum sollte er auch? Klar sie waren Freunde, aber das hieß ja nicht das er ihr sofort alles erzählen musste worüber er nachdachte. Stevie Rae war einfach nur so eine unglaublich neugierige Person, weshalb es ihr schwer viel nicht weiter darauf einzugehen. Doch als er schließlich fragte, was sie hier draußen machte, wusste sie zunächst nicht was sie sagen sollte. Was machte sie eigentlich hier draußen? Warum saß sie nicht bei den anderen und schaute sich irgendeinen Film mit ihnen an, wie sie es sonst tat? Nach kurzem überlegen, runzelte sie die Stirn und setzte zu einer Antwort an. "Ich ähm, ich denke ich mache dasselbe wie du. Denke über mein 'zu Hause' nach, mein echtes zu Hause..Ich weiß eigentlich sollte das HoN jetzt mein zu Hause sein. Ich meine ja es ist toll hier und ich habe tolle Freunde gefunden, aber naja das heißt nicht, dass ich vergessen habe woher ich komme. Ich meine was erwartet man den bitte von uns? Das wir ein völlig neues Leben führen und uns ohne wenn und aber damit abfinden und unser altes Leben hinter uns lassen?..Tut mir leid ich rede schon wieder zu viel!" Sobald Stevie Rae ihren Redeschwall beendet hatte, bereute sie es schon wieder. Was interessierte das Drew? Er hatte schließlich seine eigenen Probleme. Jetzt wo der blonde Lockenschopf so darüber nachdachte, eigentlich wusste sie garnichts über Drew. Woher er kam, wie er und seine Eltern auf seine Zeichnung reagiert hatten und ob er Geschwister hatte. "Eigentlich weiß ich garnichts über dich. Woher kommst du eigentlich? Hier aus Tulsa? Ich bin einfach neugierig"
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Drew Partain
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Mo Nov 14, 2011 4:28 am, © Drew Partain

Sie war zum Glück nicht wirklich sauer auf ihn. Wobei er eindeutig die Schuld an ihrem Zusammenstoß hatte. Doch sie war ja keines der Mädchen, die wegen so einer Kleinigkeit völlig ausflippten. Im Endeffekt war nichts passiert und er hatte sich entschuldigt. Außerdem waren sie doch Freunde, dennoch war Drew froh über die Reaktion des Lockenkopfes. Ohne das er es bemerkt hatte, hatte sich wieder ein Lächeln auf seine Lippen geschoben. Stevie Rae gehörte einfach zu den Menschen Jungvampyren, die immer gut gelaunt zu sein schienen, oder zumindest dazu bestimmt waren gute Laune zu verbreiten. Klar, er war auch kein Trauerkloß, aber doch manchmal etwas grüblerisch. Da tat es gut, wenn so ein fröhliches Gemüt wie Stevie Rae ab und zu für etwas Ablenkung sorgte. Und vielleicht war das genau das, was er in diesem Moment brauchte. Schließlich konnte Drew doch nicht für immer diese Gedanken in sich einschließen. Auf Dauer würde ihn das sicher noch von den Anderen abschotten, da ihn diese in letzter Zeit wieder häufiger befielen. Es war wohl das beste, wenn er alles daran setzte, sie los zu werden. Doch das war leichter gesagt, als getan. Denn was konnte er schon von hier aus tun? Eine Aussprache mit seiner Mutter würde hier nicht zu Stande kommen, dazu müsste sie nämlich hierher kommen. Und das würde nicht in Tausend Jahren passieren. Diese Tatsache war niederschmetternd und leider tatsächlich endgültig. Zumindest sah es bis jetzt noch so aus.
Gespannt wartete der Obersekundaner auf eine Antwort der hübschen Jungvampyrin. Er wusste, dass Stevie Rae keines dieser flachen und einfältigen Mädchen war, doch ihre Antwort überraschte ihn etwas. Ein Zeichen dafür, wie wenig Drew sie anscheinend kannte. Was sie sagte war im Prinzip dem nicht unähnlich, was er empfand. Darum nickte er leicht zustimmend. Besser hätte er das auf keinem Fall ausdrücken können, denn er empfand genau so. "Nein, du redest nicht zu viel.", warf er dann ein. "Genau so sehe ich das auch. Wir sollten nicht vergessen, wo wir her kommen, schließlich hat uns unsere Herkunft auch mit zu dem gemacht, was wir heute sind.", fügte der Jungvampyr dann noch hinzu. Es gefiel ihm, dass sie so offen über das sprach, was sie dachte. Oftmals wünschte sich Drew, dass er genau das auch konnte. Jetzt, in diesem Moment fiel es ihm nicht schwer, denn er hatte keine Angst, dass Stevie Rae ihn verurteilen würde. Er vertraute ihr.
Als die Untersekundanerin weiter fragte, zögerte Drew nur einen winzigen Moment. Vielleicht war es wirklich an der Zeit offen über alles zu reden. Vielleicht war es genau das, was er mal brauchte. Nicht nur über die Dinge nachdenken, sondern mal mit jemandem drüber reden. Er lächelte sie wieder an. "Ich komme aus Dayton in Ohio. Dort hab ich mit meiner Mutter und meiner kleinen Schwester in einem Häuschen am Stadtrand gewohnt." Diesmal wurde er nicht traurig, als er an seine Familie dachte, denn vor seinem inneren Auge tauchten Bilder von der Zeit auf, in der sie alle noch glücklich waren. "Von welchem Ort hat es dich hierher verschlagen?" Sie war schließlich nicht die einzige, die was über den anderen wissen wollte. Auch Drew war neugierig, wer Stevie Rae wirklich war.
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Stevie Rae Johnson
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Fr Nov 18, 2011 11:18 am, © Stevie Rae Johnson

Stevie Rae & Drew

Stevie Rae lächelte, während sie Drew musterte. Er war so unglaublich gutaussehend. Nich das dies im HoN sehr ungewöhnlich war. Nein im Gegenteil. Hier lief´n eigentlich nur gutaussehende Jungs herum. Doch Drew hatte sowas an sich, was Stevie immerwieder dazu brachte ihn anzustarr´n. So wie gerade in diesem Moment. Und seine toll´n blaugrauen Augen...in denen sie sich immerwieder zu verlieren schien..Der blonde Lockenschopf wickelte sich einer ihrer blonden Locken um den Finger, so wie sie es immer tat wenn sie nervös oder aufgeregt war. Jetzt hör aber auf dich so kindisch zu benehmen! Was soll er den denken wenn du ihn die ganze Zeit anstarrst? Stevie Rae lauschte auf Drews Worte und nickte grinsend. Drew hatte Recht. "Ja genau! Dafür bin ja gerade ich nen Beispiel. Was wär ich denn ohne mein Okie Gequatsche und meine Western Metaphern?" Die blonde Jungvampyrin fühlte sich wohl neben Drew. Er strahlte so eine Geborgenheit und innere Ruhe aus. Es war ein gutes Gefühl einfach mal all das was ihr auf der Seele lag auszusprechen. Nich das sie nich auch mit Z darüber sprechen könnte, nein das war es nich. Es erschien ihr nur selbstsüchtig und übertrieben wenn sie Z mit ihren Heimweh volllabern würde, während Z´s Mutter sich vollkommen von ihr entfernte. Es war auch nich ihre Absicht gewesen Drew mit ihren Problemen zu nerven, sie hatte sich einfach nicht zurückhalten können und ihre Worte waren einfach so aus ihr herausgesprudelt (das passierte eindeutig zu oft). Doch zu ihrer Überraschung schien es den ein Jahr älteren Jungvampyr sogar zu interessieren. Drew erzählte schließlich, dass er aus Dayton einer Stadt aus Ohio kam. "Wow das is ja ganz schön weit weg! Das is bestimmt nich einfach für dich, soweit von deiner Schwester und deiner Mama entfernt zu sein." Ihr schlechtes Gewissen meldete sich. Sie jammerte wegen 3 Stunden Autofahrt rum und Drews Familie hingegen war noch viel weiter von ihm entfernt. "Ich komm aus Henrietta, ungefähr 3 Stunden von hier entfernt. Dort hab ich mit meiner Mama und meinem Dad auf ner großen Farm gewohnt. Wie ist es den so in Dayten und wie gefällt es dir im Gegensatz dazu in Tulsa?" Fragte Stevie mit einem interessiertem Lächeln. Drew und Stevie Rae waren während ihres Gesprächs etwas weiter gelaufen und die beiden fanden sich an der Westmauer wieder. Ohne lange zu überlegen setzte die blonde Jungvampyrin sich vor dem großen alten Baum der davor stand. Mit einem Mal fühlte sie sich voller Energie und es schien ihr als höre sie die Geräusche der Natur noch um einiges stärker als sonst schon. Ohne sich weiter Gedanken über diesen Energieschub zu machen, klopfte sie schließlich auf das Stück Wiese neben sich. "Setz dich doch." Ihre nächsten Worte schienen fast wie von selbst aus ihrem Mund zu kullern "Ähm Drew, sagmal du bist doch nen ganz schön guter Fechter, könntest mir vielleicht mal nen bisschen Nachhilfe geben? Im Fechten bin ich nen hoffnungsloser Fall..nur wenn du mal Lust und Zeit hast." Die 16 Jährige setzte ein zaghaftes Lächeln auf. Ihr war klar, dass sie einfach Damien um Hilfe bitten könnte wenn sie Hilfe bei Fechten brauchte, doch sie wollte einfach nen Vorwand um nen bisschen Zeit mit Drew zu verbringen, denn solche Momente wieder dieser ergaben sich nicht oft...
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Drew Partain
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Sa Nov 26, 2011 4:17 am, © Drew Partain

Drew hörte Stevie Rae gerne reden, denn ihr Akzent brachte ihn immer wieder zum grinsen. Wobei das kein Grinsen im Sinne von sich lustig machen war. Sie zeigte eben offen woher sie stammte und versuchte nicht das zu verstecken. Das war auch eine Form der Ehrlichkeit, wie Drew fand. Daher war es kein Wunder, dass er die Untersekundanerin ab dem ersten Moment sympathisch gefunden hatte. Das machte es ihm leichter in ihrer Gegenwart ganz er selbst zu sein. Man fand hier sehr schnell Anschluss und Freunde, auch ohne viel voneinander zu wissen. Denn was zählte war oft nur die Gegenwart. Jeder hier hatte seine ganz eigene Vergangenheit und nicht jeder redete gern darüber. Wenn man dann jedoch über so etwas sprach, gab es wohl keinen Zweifel mehr an der Freundschaft. Denn man lernte schnell Leute kennen, die man mochte. Aber deswegen waren sie nicht gleich richtige Freunde. Freunde der Art, denen man alles erzählte und denen man sich anvertraute, weil man wusste, dass sein Geheimnis bei ihnen sicher war. Diese Art der Freundschaft entwickelte sich langsamer. Ihre Frage war nur rhetorisch. Ohne ihr „Okie-Gequatsche“, wie sie es selbst ausdrückte, wäre Stevie Rae wohl nicht die, die sie ist. Sie wäre nicht seine Stevie Rae. Deine Stevie Rae? Wie kommst du denn auf den Mist? Sie gehört doch nicht dir. Ihr seid nur Freunde. Bei Nyx! Wie er darauf gekommen war, die Jungvampyrin könnte auch nur im entferntesten eine engere Bindung zu ihm, als zu einem anderen Jungvampyr im HoN haben, war Drew schleierhaft. Dafür gabs nun wirklich keinen Grund. Er sollte aufhören darüber nachzudenken und mal was halbwegs intelligentes sagen, sonst hielt sie ihn am Ende noch für jemanden seltsamen. Sie schaute ihn schon die ganze Zeit an, als ob sie auf eine Reaktion von ihm wartete. Zeit, aus dem Tagtraum aufzuwachen.
„Eben. Und ich ohne meinen unwiderstehlichen ohionischen Charme?!“, bemerkte Drew mit einem selbstironischen Unterton in der Stimme. Ohionisch, gabs das Wort überhaupt? - Wahrscheinlich nicht, aber das kümmerte Drew nicht weiter. Er musste leicht grinsend den Kopf über sein Geschwafel schütteln. Sein Gedanke von vorhin hatte ihn etwas aus der Fassung gebracht.
„Ja, besonders die Anfangszeit war schwierig.“, gab er ehrlich zu. „Aber ich denke die Entfernung spielt bei der großen Veränderung in unseren Leben keine wirkliche Rolle. Da ist es nicht wichtig, wie groß die Entfernung ist.“ Aufmerksam hörte er ihr zu. Wie zärtlich sie über ihre Eltern sprach.. ob es ihr selbst auffiel? Noch immer lächelte Drew leicht. „Mir hat es zu Hause immer gefallen. Zwar ist es dort nicht immer so warm, wie in Florida oder so, aber das Wetter ist auch nicht unberechenbar. Der Herbst war immer besonders toll, von unserem Haus aus konnte man direkt den Wald sehen und wie sich die Blätter verfärbt haben. Alles war so groß und weitläufig. Dayton ist eine Großstadt aber bei uns hat man davon nichts gemerkt. Es war, als würden wir an der Grenze zwischen zwei Welten leben.“ Die Worte sprudelten aus dem Jungvampyr einfach hervor. Er hatte gar nicht gemerkt, dass er neben seiner Familie vor allem die Natur seiner Heimat vermisste. „Tulsa ist...klein und beengt. Irgendwie. Es ist so ein Zwischending, verstehst du? Für eine richtige Stadt zu klein, aber weit entfernt ein Dorf zu sein. Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob mir das gefällt. So eine richtige Farm mit allem drum und dran, mit Tieren und Traktoren?“ fragte er den Lockenkopf. Es interessierte ihn, wie Stevie Rae gelebt hatte. Auf einer Farm aufzuwachsen war sicherlich toll gewesen. Ob sie wohl viel Verantwortung hatte tragen müssen? Schließlich war es nicht ohne, sich um Tiere zu kümmern und ein großes Grundstück zu haben.
Ohne zu zögern setze sich der Jungvampyr auf den Boden neben Stevie Rae. Dabei streifte seine Schulter kurz ihre. Kaum das er sich gesetzt hatte, fragte die Untersekundanerin ihn nach Nachhilfe im Fechten. Zwar war er auch nicht der herausragendste Fechter der Schule, doch er fühlte sich irgendwie geehrt, dass sie damit zu ihm kam. Schließlich war auch Damien, der wohl zu Stevies engerem Freundeskreis gehörte, ein sehr guter Fechter. „Klar, gerne. Auch wenn ich bezweifle, dass du ein hoffnungsloser Fall bist. Das kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen.“, meinte er mit einem schiefen Grinsen in ihre Richtung. Er genoss es einfach mit ihr hier zu sein und über alles mögliche zu reden.

ooc: sorry, dass du so lang warten musstest -.-
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